Essen – Freund oder Feind? ;)

Kennt ihr diese Tage an denen ihr kaum aus dem Bett kommt? Ihr macht die Augen auf (manche weil der Wecker klingelt, ich weil meine Katzen schreien als ob sie jemand abschlachten möchte) und schon wisst ihr, das wird heute anstrengend. Nachdem ich mich dann aus dem Bett gequält habe und die Tür öffne liegen zwei friedlich schnurrende Fellnasen vor mir die mich aus ihren blauen Augen heraus treuherzig angucken á la „wir haben hier ganz ruhig auf dich gewartet“. Willkommen in meiner Welt 😉

Nach der Dusche die erstaunlicherweise nicht so geholfen hat wie sonst steuer ich mein nächstes Ziel an – die Küche. Was macht ihr alle Mittags immer so? Kocht ihr vor und nehmt etwas mit, oder geht ihr essen? Bei uns stellt sich diese Frage ja seit längerem nicht mehr, deshalb mach ich mich daran mein Essen für den heutigen Tag einzupacken. Ja und das ist genau genommen gar nicht so wenig, aber seht selbst:

Foto 1

  • 1 True Fruits Smoothie – Einhornkotze (ja der heisst so ^^)
  • 1 x Dressing für den Salat
  • 1 Schüssel Salat mit Körnern
  • 1 Schüssel Kichererbsensuppe-Stangensellerie-Nudel-Suppe
  • 3 Scheiben Life-Changing-Bread
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 Apfel
  • 1 Glas Aufstrich Bärlauch Zwergenstreich
  • Hummus habe ich noch in der Firma, ebenso eine Packung Studentenfutter und Mannerschnitten

Foto 2 Foto 3

                                                                Seit ich mich vegan ernähre esse ich 3 Hauptmahlzeiten sowie meist 1-2 Zwischenmahlzeiten, dies kann in Form eines Apfels sein, selbstgemachter Müsliriegel, Studentenfutter etc. und ja mein Körper verlangt auch danach. Das ich etwas richtig mache zeigt sich schon allein in der Form das ich nicht zunehme, keinen Heisshunger mehr auf Süssigkeiten habe (ausser ich esse zu wenig Kohlenhydrate) und vor allem das ich es wirklich geniesse zu essen. Das mag für einige vielleicht doof klingen „sie geniesst es zu essen“ nur früher war essen für mich mehr so Mittel zum Zweck und wenn ich wusste wir gehen Abends essen gab es eben Mittags nur einen Salat – aß ich 3 Hauptmahlzeiten (kleinere Portionen wie heute) nahm ich zu. Damals war das noch recht frustrierend und unlogisch für mich, wie kann es sein das ich zunehme wenn ich wenig esse? Ich musste echt 29 Jahre alt werden um meinen Körper zu verstehen. Ich lag die letzten 10 Jahre fast immer unter meinem Grundumsatz und mein Körper war immer auf eine Hungersnot eingestellt. Und wenn ich dann mal mehr gegessen habe gab es gleich den berühmten Jojo-Effekt. Leider habe ich auf meinen P damals nicht gehört, der mir das schon lange gepredigt hat – aber ich hab manchmal eine extrem lange Leitung 😉

Ebenso hatte ich immer dieses „wenn du das jetzt isst, darfst du später das nicht mehr oder morgen musst du auf das achten“ in meinem Kopf – es war mein ständiger Begleiter. Ausserdem, je mehr man sich verbietet etwas zu essen, desto mehr hat man Lust darauf. Geht euch das auch so?

Diese negativen Gedanken sind mittlerweile völlig verschwunden, ich esse auch gern mal abends eine riesen Portion Spaghetti – why not? Nur der Gang zur Waage alle paar Tage (manchmal auch täglich) ist noch Beweis dafür dass ich das Thema Gewicht noch nicht völlig losgelassen habe aber ich bin zuversichtlich das sich das mit der Zeit auch noch ändern wird 😉

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