AQUA DOME (THERME LÄNGENFELD) – TEIL 2

Heute melde ich mich mit Teil 2 von unserem Kurzurlaub im Aqua Dome zurück 🙂

Mein Mann hat sich gegen 19 Uhr Abends – wo er bereits sehnsüchtig von mir erwartet wurde – zu mir in die Therme gesellt. Er war ja so lieb und ist extra für mich nochmals nach Hause gefahren um meine vergessene Skijacke zu holen. Nach einem kurzen Abstecher ins Solebecken meldete sich allerdings der Hunger bei uns und voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotelzimmer. Da wir ja schon bereits zum dritten Mal im Aqua Dome und die letzten beiden Male immer sehr zufrieden mit dem Essen waren (damals waren wir weder Veganer noch Vegetarier) war die Vorfreude dementsprechend gross bei mir.

Abendessen: An unserem Tisch erwartete uns bereits eine extra für uns angefertigte vegane Menükarte was ich als sehr aufmerksam empfand. Leider bin ich an dem Tag noch nicht auf die Idee gekommen diese zu fotografieren – zu meiner Verteidigung: Ich konnte allerdings auch nicht wissen das diese nur einmalig auf dem Tisch stehen würde 😉 Von unserem Kellner (den wir ebenso nur an diesem einen Tag hatten) wurden wir mit einem fröhlichen „Sie sind also unsere Veganer“ empfangen ehe es auch schon losgehen konnte mit dem Essen:

Vorspeise:  Pilzvariation auf Wildkräutersalat; Zwischengang: Tomatensuppe; 2. Zwischengang: Salat vom Buffet; Hauptspeise: Ebly mit Gemüse, Tomatensauce und Ruccola; Nachspeise: Mangoeis mit Bananenstücken und leckerer Mangosoße

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Fazit vom ersten Abend: Ich muss noch lernen mehr wie ein Blogger zu denken (deshalb gibts leider kaum Fotos – das zieht sich auch etwas durch die nächsten Tage – ich gelobe Besserung), beim Salatbuffet gibt es irre leckere Öle von „Wiberg“ – besonders angetan hat uns das Bärlauchöl (zum reinlegen ^^), die Vorspeise war ebenso zum niederknien, genauso wie das Dessert. Ein echt gelungener Abend. Schade war nur das schon an diesem Abend insgesamt immer 3 Kellner bei uns am Tisch waren, bei unseren letzten beiden Besuchen hatte man fix immer einen einzigen Kellner und einen Sommelier – das dies kompliziert werden kann – nicht nur für uns – davon werde ich noch berichten 😉

Donnerstag:

An diesem Morgen klingelt der Wecker bereits um 07:30 Uhr, damit wir ja früh genug auf der Skipiste sein würde ohne davor auf ein ausgiebiges Frühstück verzichten zu müssen. Das Frühstück war lecker, besonders hervorheben möchte ich die Vielfalt an verschiedenen Broten, den frisch gepressten Orangensaft und die Möglichkeit sich selber leckeren Möhren-und/oder Apfelsaft zuzubereiten im Entsafter. Allerdings wer jetzt vegane Butter/Margarine, „Käse“, „Wurst“ oder Aufstriche erwartet wird vergeblich suchen. Stattdessen befand sich allerei an Gemüse und Obst auf unserem Teller, eine grosse Auswahl an Müsli (Sojajoghurt und Sojamilch war vorhanden) und leckere selbstgemachte Marmelade. Wer Tees mag kommt ebenso auf seine Kosten da es eine riesige Teebar gibt mit den verschiedensten leckeren Sorten. Frühstück = Daumen nach oben.
Das einzige was schade ist, dass sich erst nach winken und rufen ein Kellner sich an unserem Tisch blicken liess und wir schon bereits 20 Minuten am essen waren bis wir dazu kamen einen Kaffee zu bestellen.

Nach dem Frühstück ging es dann endlich auf die Piste. Ist jemand von euch schon mal in Sölden skifahren gewesen? Ich finde in diesem Skigebiet ist echt für jeden was dabei, Anfänger bis Profis. Ausserdem ist es riesig, und spätestens wenn ihr mal die Aussicht auf dem Gletscher genossen habt wisst ihr was ich meine. Allerdings stand der Gletscher erst am nächsten Tag auf dem Programm 🙂

Nachdem wir ein ungefähr bis 1 Uhr die Piste unsicher gemacht haben gab es eine wohlverdiente Pause (ja ich gebe es zu, ich war noch nicht wieder in meinem Element ^^ Ich habe nach 15 Jahren Abstinenz vor 3 Jahren wieder begonnen mich auf die Piste zu wagen, allerdings mehr wie 2 mal im Jahr kam ich nie dazu, deshalb starte ich gefühlt jedes Jahr von vorne ^^) Von mir gibts kein Bild, aber dafür mal eines von meinem Mann 😀

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Wir haben uns am Salatbuffet den Bauch vollgeschlagen – und es ist gar nicht so teuer. Im Hotel haben wir mehr bezahlt wenn wir am Nachmittag uns mal einen Salat geholt haben mit Brot 😉 Ausserdem war es echt herrlich im Sonnenschein draussen auf der Terrasse zu sitzen und die frische Bergluft einzuatmen. Das mag ich fast am liebsten, wo ich sonst so kältescheu bin liebe ich es auf der Piste wenn mir der kalte Wind um die Nase weht. Vielleicht fahre ich aber auch nur zu langsam, so das der Wind nie richtig „kalt“ werden kann haha 😀

Nach der Pause ging es noch ca. ne Stunde weiter ehe wir uns richtig Talabfahrt aufmachten. Für den ersten Tag hat es mir echt gereicht – zumindest meine Oberschenkel begann sich zu beschweren. Aber was gibt es denn tolleres als nach körperlicher Betätigung zurück ins Hotel zu fahren und sich ins Solebecken zu schmeissen und zu relaxen? Richtig, nichts 😀 Gut, vielleicht noch ein Bier dazu 😉

Abendessen: Als wir an diesem Abend an den Tisch kamen erwartete uns kein Karte, dafür eine neue Kellnerin die recht blass wurde nachdem wir höflich nachgefragt haben ob berücksichtigt wurde das wir uns vegan ernähren. Sie hat jedoch recht schnell dann die Fassung wiedergewonnen und uns mitgeteilt das heute ein „Surprise“ Menü auf uns wartet, das so „Surprise“ war das sie uns selbst nicht sagen konnte was uns genau serviert werden würde 😉 Wir nahmen es natürlich mit Humor und liessen uns überraschen 😀

Vorspeise: Gemüse-Carpaccio; Suppe: Wildkräutersuppe; Zwischengang: Salat vom Buffet; Hauptspeise: ich habs vergessen und da mein Freund schon wieder beruflich verreisen musste (diesmal Schanghai) kann ich ihn gerade auch nicht fragen 😦 ; Nachspeise: Obst vom Buffet

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Ich hoffe ich komme diese Woche noch dazu Teil 3 zu posten und euch die tollen Fotos vom Gletscher zu zeigen und von dem völlig chaotischen Abendessen zu berichten 😀

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