Julia Engelmann – „Eines Tages, Baby“ Tour

Hallo Ihr Lieben,

ich denke der Name Julia Engelmann ist vielen von euch ein Begriff, spätestens mit ihrem Poetry Slam „Eines Tages, Baby/Reckoning Text“ welches sie im Audimax der Uni Biele­feld performte stolperte ich wochenlang immer wieder bei Facebook über ihr Video weil jeder es in seiner Chronik teilte. Neugierig und ohne grosse Erwartungen konnte ich mich dem Hype nach kurzem Widerstreben nicht entziehen und klickte schlussendlich auf den Play Button. Das Video beginnt mit der ersten Songzeile des Songs „One day / Reckoning Song“ welches zu dieser Zeit durch das Cover von Asaf Avidan (Wankelmut Remix) überall im Radio zu hören war, ehe Julia dann mit dem eigentlich Poetry beginnt. Sie zog mich von der ersten Sekunde in ihren Bann, vielleicht war es die behandelte Thematik in der ich mich wiederfinden konnte

„Und ich denke zu viel nach.
Ich warte zu viel ab.
Ich nehm mir zu viel vor und ich mach davon zu wenig.
Ich halt mich zu oft zurück ich zweifel alles an,
ich wäre gerne klug,
allein das ist ziemlich dämlich“

vielleicht auch einfach ihre Art die so herrlich ehrlich und echt ist – ich weiss es nicht. Aber vielleicht bedarf es manchmal auch gar keiner tiefgründigen Erklärung und es ist wie es ist – sie hatte einen neuen Fan gewonnen.

Anbei das Video für alle jenen die sie noch nicht kennen, oder einfach mal wieder das Video ansehen möchten:

 

Jedenfalls ist Julia Engelmann derzeit auf Tour und kam auch in unsere Gegend, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten konnten und ich kann nur jedem raten: geht hin und lasst euch verzaubern.

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Es beginnt mit einem Poetry und auch wenn Julia vielleicht im ersten Augenblick etwas verloren wirkt auf der grossen Bühne – welche nur aus ein paar liebevoll selbst gebastelten Sternen und einer Sternschnuppe, so wie einer Gitarre besteht – nimmt sie diese in kurzer Zeit völlig ein. Komplette Stille im ganzen Saal und alle hängen an ihren Lippen. Zwischen den Gedichten erzählt sie immer wieder eine Geschichte dazu oder etwas aus Ihrem Leben ehe sie zum ersten Mal zur Gitarre greift. Viva la Vida von Coldplay – nie im Leben hätte ich mit einer derartigen Stimmgewalt gerechnet – es herrschte eine Atmosphäre im ganzen Saal die ich nicht zu beschreiben vermag – irgendwie magisch.

In etwa zur Hälfte des Programmes gibt Julia uns (dem Publikum) die Möglichkeit sie besser kennen indem wir ihr Fragen stellen können. Vom Philosoph der wissen möchte „Glaubst du an Gott?“ bis hin zu „wie kannst du dir das alles merken?“ ist alles anbei und als es weiter geht mit dem Programm habe ich tatsächlich das Gefühl sie etwas besser zu kennen.

Auch im zweiten Teil des Programmes schwankt es immer zwischen Komik und ernsten Themen und sie hat ein sagenhaftes Talent die Balance zwischen Melancholie und Fröhlichkeit zu halten. Alles in allem kann ich jeden nur ermutigen sich die Chance nicht entgehen zu lassen sollte sie in eurer Nähe mal auftreten und so bleibt mir abschliessend nur zu sagen: „Eines Tages, Baby“ sehen wir uns hoffentlich wieder liebe Julia

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